Vögel in und um Rheinland-Pfalz

Larus michahellis (Mittelmeermöwe)

Regionale Verbreitung

Brut- und Jahresvogel, Brutvorkommen gibt es jedes oder fast jedes Jahr, aber nur lokal und in geringer Zahl. Sonst häufig Durchzügler (DIETZEN et al. 2008) , u.a. entlang des Rheins. Beispielsweise konnten 2009 zwei Brutpaare am Rhein bei Bingen beobachtet werden. Besonders viele Mittelmeermöwen hielten sich im Dezember 2008 am Laacher See in der Eifel (184) und im September 2009 im Mittelrheingebiet (130) auf (DIETZEN et al. 2011).

Gesetzlicher Schutz und Gefährdungseinstufung

Informationen über den Gefährdungsstatus bei ARTeFAKT.

Meldungen dieser Art in Deutschland und angrenzenden Gebieten

Artenportrait bei nabu-naturgucker.de.

Verwechslungsgefahr

Steppen-, Mittelmeer- und Silbermöwe können leicht verwechselt werden. Die Steppen- und Mittelmeermöwen unterscheiden sich von der Silbermöwe durch ganzjährig gelbe, nie rosa Beine und einen größeren roten Schnabelfleck. Adulte Vögel haben im Gegensatz zu der Silbermöwe ausgedehnter schwarze Handschwingenspitzen mit weniger Weiß, einen roten oder orangefarbenen Lidring und einen etwas dunkler grauen Mantel und kleinere weiße Spitzenflecken auf dem Schwanz (SVENSSON et al. 1999). Die Silbermöwe ruft weniger nasal und äußert einen typischen Balzruf “aau… kjA-kjA-kjA…kjAU”. Steppen- und Mittelmeermöwe sind schwer zu unterscheiden und es empfiehlt sich ausführliche Fachliteratur heranzuziehen.

Häufigkeit der Meldungen im Jahresverlauf

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ArtenFinder-Meldekarte

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