Vögel in und um Rheinland-Pfalz

Charadrius morinellus (Mornellregenpfeifer)

Regionale Verbreitung

Selten, es kommen nur wenige Durchzügler und Rastvögel vor (DIETZEN et al. 2008). Im Maifeld und im Saargau liegen die großen Rastplätze der Art, wobei kleinere Vorkommen im Hintertaunus, in Rheinhessen und in der Westpfalz existieren (NATURA2000 Artensteckbrief der Vogelschutz Richtlinie). Die meisten Beobachtungen finden im August statt (DIETZEN et al. 2011). Durchzügler im Pfälzisch-Saarländisches-Muschelkalkgebiet 2009 (10), im Mittelrheingebiet und im Moseltal (NABU 2010).

Gesetzlicher Schutz und Gefährdungseinstufung

Informationen über den Gefährdungsstatus bei ARTeFAKT.

Meldungen dieser Art in Deutschland und angrenzenden Gebieten

Artenportrait bei nabu-naturgucker.de.

Verwechslungsgefahr

Goldregenpfeifer, Mornellregenpfeifer und Kiebitzregenpfeifer können manchmal verwechselt werden. Der in Rheinland-Pfalz eher seltene Kiebitzregepfeifer ist der größte der drei hier genannten Arten. Er unterscheidet sich von den beiden anderen Regepfeifern durch einen breiten weißen Flügelstreif, einen weißen Bürzel und schwarze Achseln. Kennzeichnend für den Mornellregenpfeifer sind der im Nacken zusammenlaufende lange weiße oder beige Überaugenstreif und das helle Brustband. Gold-und Kiebitzregenpfeifer haben im Prachtkleid eine dunkle Unterseite, der Goldregenpfeifer hat aber weiße, statt schwarze Achseln (SVENSSON et al. 1999).

Häufigkeit der Meldungen im Jahresverlauf

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ArtenFinder-Meldekarte

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