Heuschrecken und Fangschrecken in und um Rheinland-Pfalz

Meconema meridionale (Südliche Eichenschrecke)

Überregionale Verbreitung

Die ursprünglich aus Südeuropa stammende Südliche Eichenschrecke breitet sich trotz ihrer Unfähigkeit zu fliegen rasant nordwärts aus. Sie klammert sich dazu an Autos fest und reist mit. Sie taucht daher zumeist erst in Städen auf und ist bereits bis Bremen und Berlin vorgestoßen.

Regionale Verbreitung

Die Art ist in der Vorderpfalz inzwischen sehr verbreitet, an der Mosel und im Mittelrheintal ebenfalls etabliert. Aus dem Pfälzerwald erst wenige Nachweise.

Lebensraum

Die Südliche Eichenschrecke lebt nicht nur auf Sträuchern und Bäumen, sondern sie ist - häufiger als die Gemeine Eichenschrecke - auch in krautiger Vegetation anzutreffen. Sie kommt besonders im Herbst auf der Flucht vor Kälte - ebenso wie die Gemeine Eichenschrecke - in Häuser. Die Südliche Eichenschrecke hält sich besonders gerne in Siedlungsbereichen auf.

Verhalten

Die Eichenschrecken - als eine Besonderheit unter den Heuschrecken - erzeugen Laute durch Trommeln mit den Hinterbeinen auf die Blattunterlage und erzeugt dadurch kurze Reihen von Einzel- und Doppelschlägen. Die Laute sind jedoch kaum zu hören.

Gesetzlicher Schutz und Gefährdungseinstufung

Informationen über den Gefährdungsstatus bei ARTeFAKT.

Meldungen dieser Art in Deutschland und angrenzenden Gebieten

Artenportrait bei nabu-naturgucker.de.

Verwechslungsgefahr

Die Südliche Eichenschrecke hat nur Stummelflügel. Die Flügel der Larven der Gemeinen Eichenschrecke sind jedoch ebenfalls nur stummelförmig, weshalb sie häufiger für Imagines der Südlichen Eichenschrecke gehalten werden.

Häufigkeit der Meldungen im Jahresverlauf

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ArtenFinder-Meldekarte

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