Moose

Bestimmungsschlüssel Flora und Fauna in Rheinland-Pfalz

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Artengruppe: Moose

- nach Hölzer (2012) - Alle Bildrechte liegen bei den Autoren. Soweit nicht anders vermerkt, handelt es sich um Fotos von R. Röller.

1 Immer vglw. große, käftige Pflanzen, Astblätter 1,5- bis 2-mal so lang wie breit, kahnförmig, stumpf kappenförmig gespitzt (Abb), Epidermiszellen von Stamm und Ästen mit Spiralfasern (Abb)
⇒ Sektion Sphagnum ()

1* Astblätter mehr als 2-mal so lang wie breit. Verlängert zugespitzt. Epidermiszellen von Stamm und Ästen ohne Spiralfasern (Abb)
⇒ 2



2 Chlorocyten der Astblätter auf der Blattunterseite von den Hyalocyten eingeschlossen oder deutlich weniger freiliegend als auf der Oberseite, auf der Oberseite freiliegend. Pflanzen vielfach rötlich
⇒ Sektion Acutifolia ()

2* Chlorcyten der Astblätterauf der Blättunterseite oder auf beiden Seiten freiliegend bzw. beiderseits eingeschlossen, Pflanzen nie rötlich
⇒ 3



3 Astblätter aus breit eiförmigem Grund in eine meist sparrig abstehende Spitze zusammengezogen. Hyalocyten der Stammblätter ohne Fasern
⇒ Sektion Sqarrosa ()

3* Spitzen der Stammblätter nicht sparrig abstehend. Hyalocyten der Stammblätter bei den meisten Arten mit Fasern.
⇒ 4



4 Astblätter lang und schmal, trocken querwellig, Chlorocyten der Astblätter im Querschnitt dreieckig, auf der Blattunterseite freiliegend.
⇒ Sektion Cuspidata ()

4* Astblätter kurz lanzettlich, trocken glatt. Chlorocyten der Astblätter im Querschnittelliptisch bis rechteckig.
⇒ 5



5 Chlorocyten der Astblätter beiderseits von den Hyalocyten eingeschlossen. Astblätter mit Resorptionsfurche am Rande. Hyalocyten mit wenigen, großen Poren, Pflanzen dichtästig, meist in kompakten Rasen.
⇒ Sektion Rigida ()

5* Chlorocyten der Astblätter beiderseits freiliegend. Astblätter ohne Resorptionsfurche. Hyalocyten mit zahlreichen kleinen, oft gereihten Poren. Pflanzen lockerästig.
⇒ Sektion Subsecunda ()